BallonfahrenAggenstein BallonsportLanghans Konstruktion GmbH

FASZINATION

Die Faszination des Ballonfahrens beginnt schon beim Aufbau und der Startvorbereitung.

Bereits in der Zeit, die es benötigt den Ballon abfahrtbereit zu machen, kann man atemberaubende Momente erleben. Allein der Blick in die sich aufblähende Ballonhülle ist wie ein Blick in eine andere Welt.

Bevor die Reise los geht muss der Ballon aufgebaut und das Zubehör angebracht werden. Unter Anleitung und Kontrolle des Piloten werden die Arbeiten gemeinsam durchgeführt Jeder der Mitfahrer bekommt beim Befüllen der Ballonhülle eine Position zugeteilt.

Hat sich der Ballon schließlich durch die heiße einströmende Luft aufgerichtet ist es Zeit in den aus Weidengeflecht gefertigten Korb einzusteigen.

Mitfahren kann grundsätzlich jeder. Eine Mindestgröße der Passagiere ist nicht vorgeschrieben, empfehlenswert ist jedoch ein Größe die es ermöglicht um über den Rand des Korbes blicken zu können.

Das Gesamtgewicht der Mitfahrer ist unter anderem abhängig von der Ballongröße und der Lufttemperatur, je kälter die Luft desto größer ist auch der Auftrieb der heißen Luft in der Ballonhülle. Es gibt kein Mindest- oder Maximalgewicht pro Person, so dass Jedermann und Jederfrau mitfahren kann.

Wenn die Luft im Ballon eine ausreichend hohe Temperatur erreicht hat und genügend Auftrieb für den Start vorhanden ist, werden die Haltetaue gekappt, die Fahrt beginnt.

Die Reise beginnt, ab jetzt hängt die Fahrtrichtung von der Windrichtung ab. Der Wind bestimmt wohin die Reise geht und wenn genügend Gas an Bord ist unter anderem auch wie lange sie dauern wird.

Der Pilot kann ab jetzt nur noch die Flughöhe beeinflussen. Die Fahrtgeschwindigkeit des Ballons selbst entspricht genau der Windgeschwindigkeit. Dieser Tatsache ist es auch geschuldet, dass es im Korb selbst windstill ist. Man braucht sich also keine Sorgen zu machen, dass man durch ein kaltes Lüftchen zu frieren beginnt.

Trotz der kompletten Abhängigkeit durch die Richtung des Windes hat der Pilot die Möglichkeit Einfluss auf die Fahrtrichtung zu nehmen.Der Wind weht in unterschiedlichen Höhen auch in unterschiedliche Richtungen, dadurch kann durch eine Änderung der Flughöhe auch eine andere Fahrtrichtung eingeschlagen werden.

Die Flughöhe des Ballons kann je nach Gutdünken des Piloten und Gelände variieren. Prinzipiell fährt man in einer Höhe zwischen 150m und 3.000m.

Es kann natürlich auch noch höher sein. Bei Alpenüberquerungen zum Beispiel reichen die 3.000m nicht immer aus. Hier werden teilweise sogar Flughöhen von bis zu 6.000m angestrebt.

Die maximale Flughöhe eines Heißluftballons liegt in etwa bei 11.000m.

Der 360 ° Ausblick aus dem Korb ist bei jeder fahrbaren Wetterlage ein einmaliges Erlebnis...

Bei klarer Sicht und wolkenlosem Himmel hat man je nach Höhe eine überwältigende Anzahl an Berggipfeln der Tiroler- , Allgäuer- und Ammergauer Alpen zum bestaunen unter sich.

Eine Wolkendecke verhindert nicht die Faszination des Ausblick, die Gipfel der Tiroler Alpen ragen mächtig aus ihr empor.

Es sieht beinahe aus wie ein graues Meer über der uns bekannten Welt aus dem die grauen Felstürme und Zacken in den Himmel ragen. Hierbei kann man auch ein interessantes Phänomen beobachten, die Wolken fliesen zum Teil wie Wasser über die Bergkanten.

Leider neigt sich jede noch so schöne Fahrt einmal dem Ende zu, es kommt zum finalen Showdown, der Landung.

Hierbei hat der Pilot einige Freiheiten. Da ein Ballon nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Richtungskontrolle hat, gibt es auch keine Einschränkung bei der Wahl des Landeplatzes. Sogar das Landen auf Privatgelände ist rechtlich erlaubt.

In erster Linie sind hier natürlich weite Flächen, wie z.B. hindernisfreie Wiesen erste Wahl. Die Landung selbst kann, je nach Geschwindigkeit des Ballons, sanft oder ein bisschen härter verlaufen. Unfälle sind jedoch auf Grunde des flexiblen Weidenmaterials das beim Korbbau verwendet wird, nicht zu erwarten.

Nach Fahrtende wird die heiße Luft aus dem Ballon abgelassen und die komplette Ausrüstung mit Hilfe der Mitfahrer in den am Landeplatz wartenden Hänger verladen.

Während der gesamten Ballonfahrt folgt uns am Boden mit KfZ und Hänger der sogenannte "Verfolger". Sollte das avisierte Ziel nicht erreichbar sein wird dem Verfolger über Funk das neue Ziel mitgeteilt.

Wer jetzt der Meinung ist, dass nach Abbau und Verladung des Ballons in den Hänger alles vorbei ist, der täuscht sich gewaltig. Nach der ersten beendeten Ballonfahrt wird jeder Ballonfahrer-Frischling „geadelt“.

Der genaue Ablauf dieses Rituals hängt vom Piloten ab und wird aus Überraschungszwecken hier nicht weiter beschrieben.